Liebe Herzogenriedler:innen,
die Zeit rennt und das Gartenjahr neigt sich dem Ende zu. Auf was können denn die Kleingärtner:innen zurück bzw. in die Zukunft blicken?
Entwicklung im Verein
Ich bin mit der Entwicklung in unserem Verein sehr zufrieden.
Als im vergangenen Jahr die Wertermittler Wolfgang Schmidt und Günter Fessler an mich herantraten und mich gebeten haben, das Amt der Wertermittler aus Altersgründen neu zu besetzen, mussten wir schnellstmöglich Ersatz finden.
Nach intensiver Suche haben sich mit Steffi Holz, Karin Vocke und Katharina Kromminger drei Gärtnerinnen entschieden, sich für den Verein zu engagieren und haben sich vom Landesverband zur Wertermittlerinnen ausbilden lassen. Werteermittler:innen schätzen bei einem Pachtwechsel die Gärten und legen eine Abstandszahlung fest. Vielen Dank an die drei, dieses verantwortungsvolle Amt zu übernehmen. Ich wünsche Ihnen einen guten Beginn und bedanke mich gleichzeitig von ganzem Herzen bei den langjährigen Wertermittlern Wolfgang Schmidt und Günter Fessler sowie dem schwer verunglückten Günter Kefer und wünsche Ihnen alles Gute für ihre Zukunft.
Auch das Organisieren der Feste konnten die bisher Aktiven nicht mehr alleine stemmen. Wir suchten also Mitstreiter:innen für das Amt des Vergnügungsausschusses und konnten Volker Gottschalk (2. Vorstand), Armin Klotz, unsere Wirtin Karo Zuk sowie einen Gönner des Vereins, Stefan Hinz, dafür gewinnen. Sie werden sich um all das ‚Drumherum‘ kümmern, das bei Festen anfällt. Vielen Dank auch ihnen.
Erste Gelegenheit für die neuen Aktiven war Ende Juni 23 unser zweites Klatschmohnfest. Mit guter Laune und super Stimmung haben wir mit vielen freiwilligen Helfer:innen über zwei Tage ein gelungenes Klatschmohnfest feiern können.
Wie lernt man sich besser kennen?
Eine Frage, die mich ständig bewegt ist: Wie schaffen wir es, dass sich die Gärtner:innen untereinander besser kennenlernen?
Wir haben als einen Schritt dazu ein Wegfest (alle Gärten eines Weges in der Anlage) organisiert.
Am 02.09.23 trafen wir uns zum zweiten Mal. Jeder, der Lust und Zeit hatte, konnte kommen und mitmachen, wenn es darum ging, für den Weg einen Namen zu finden.
Die Gärtner:innen haben wieder ihr Bestes gegeben und alle haben kleine Leckereien zum Verzehr mitgebracht. Bei herrlichem Wetter wurden neue Gärtner:innen herzlichst empfangen und locker plaudernd in die Runde aufgenommen.
So ein Wegfest hat schon etwas für sich. In der heutigen Zeit, in der jeder nur noch auf sich schaut, ist es eine gute Gelegenheit, das Miteinander zu fördern.
Ich hoffe, es gibt Nachahmer:innen und wir treffen uns auch einmal in einem anderen Weg der Anlage. Bei Fragen zur Organisation könnt Ihr mich gerne ansprechen.
Euer Bernd Hartmann
Text: Bernd Hartmann