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    Neujahrsempfang Neckarstadt-Ost 2026

    Am 16.01.26 hatten das Quartiermanagement Herzogenried, das Quartierbüro Wohlgelegen der Caritas und die Interessengemeinschaft Herzogenried IGH zum gemeinsamen Neujahrsempfang 2026 geladen. Mehr als ein Dutzend ehrenamtlich arbeitende Organisationen, Verbände, Vereine, Gruppen und Einrichtungen aus dem Stadtteil nutzten die Gelegenheit, um ihre Angebote den zahlreichen interessierten Bewohnern des Stadtteils mit viel Engagement vorzustellen. Ihren Ständen, Plakaten, Flyern und teilweise selbstgebastelten „Give-Aways“ war das Herzblut anzusehen, mit dem sie hergestellt worden waren. Hoffentlich ist das auch den erschienenen, gesichtszeigenden Vertretern aus Kommunal- und Landespolitik und Verwaltung aufgefallen, die sich der Bürgerschaft leider selbst nicht in dieser Form präsentierten und sich eher untereinander austauschten. 

    Im festlich hergerichteten Pfarrgemeindesaal der Bonifatiuskirche begrüßten der Hausherr, der Quartiermanager des Herzogenried Steffen Gassenferth und der Leiter des Caritas-Quartierbüros Wohlgelegen Benjamin Klingler die Anwesenden und berichteten über die Highlights, die 2025 stattgefunden hatten und gaben einen Ausblick auf die für 2026 geplanten Veranstaltungen.

    Da werden nicht nur das gemeinsame Stadtteilfest, der Weihnachtsmarkt und die Grillfeste am Brunnengarten, die längst über die Stadtteilgrenzen hinaus bekannt und zur Tradition geworden sind, wieder stattfinden. Nein, zwischenzeitlich gibt es mehr als 60 Angebote für alle Altersgruppen in den Quartieren. Beispielsweise ist auch ein öffentlicher Rundgang zum Thema Sicherheit mit dem ebenfalls anwesenden und für Gespräche zur Verfügung stehenden Präventionsbeauftragten des Polizeireviers Neckarstadt Stefan Ebert geplant. Das kann sich doch sehen lassen, oder?

    Es folgte eine durch den Bürgermeister für Finanzen Dr. Volker Proffen als Vertreter des Oberbürgermeisters vorgetragene Ansprache. Thema war die lebendige Vielfalt der Neckarstadt-Ost und die Bedeutung der hiesigen zentralen Angebote an die gesamte Region Mannheim und ihr Umfeld wie Universitätsklinikum, Hauptfriedhof, Herzogenriedpark, Kombibad, oder dem Forum Deutsche Sprache. Auch das viel diskutierte Thema Verkehrsentwicklung und Parken in der Neckarstadt wurde von ihm erläutert.

    Anschließend kam der Vorsitzende der IGH Thomas Trüper zu Wort. Nachdem er über das fünfzigste Jubiläum des Herzogenried und die diesbezüglichen Feiern und Aktivitäten im Quartier und seinen Einrichtungen (wie Atelier für Kunst und Natur, KulturPoint oder Stadtteilbibliothek) berichtet hatte, kündigte er künftige schon zur Tradition gewordene und neue ehrenamtliche Angebote und Möglichkeiten für alle Bewohner an. Er verdeutlichte aber auch die leider ab 2026 durch neue politische Maßnahmen und Vorgaben deutlich erschwerten Randbedingungen bei der ehrenamtlichen Umsetzung der Angebote. Sein engagierter Vortrag wurde als einzige Rede des Abends mehrfach durch heftigen Szenenapplaus unterbrochen. Deshalb liegt sein Manuskript zum Nachlesen auch als Anlage diesem Artikel bei.

    Für angemessene musikalische Untermalung sorgte eine inhaltsangepasste, einfühlsame Gitarrenmusik. Einfach schön und wohltuend so zwischendurch.

    Und zum Abschluss des offiziellen Teils – unter persönlicher Betreuung des gastgebenden Hausherrn (Danke!) – traten zum letzen Mal in ihrer diesjährigen Saison die Sternsinger auf und segneten abschließend alle Anwesenden.

    Danach stand man noch zu einem gemeinsamen Ideen- und Gedankenaustausch beieinander und verzehrte bei dem einen oder anderen Getränk die Resten des liebevoll zubereiteten und über den ganzen Abend im Hintergrund angebotenen kalten Buffets.

    Da war die anfangs anwesende Politprominenz allerdings leider schon längst gegangen und es waren nur noch die ehrenamtlich im Stadtteil sonst auch aktiven Menschen und viele interessierte Bürger dabei.

    Zum Schluss noch das angekündigte Manuskript, das Thomas Trüper uns freundlicherweise zum Nachlesen zur Verfügung gestellt hat:

    Text und Fotos: Michael Baier

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